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Stabiles Wachstum prägt das Bilanzbild

Die schweizerische Wirtschaft konnte im Jahr 2013 ihre erfolgreiche Wachstums- und Vollbeschäftigungsphase fortsetzen. Nach einem Start mit Sorgen um den harten Schweizerfranken und eher pessimistischen Prognosen, hat sich der Konjunkturverlauf von Quartal zu Quartal verbessert.

17. Januar 2014

Trotz kräfteraubender Beschäftigung auf Nebenschauplätzen hat die Bank das Geschäftsjahr 2013 erfolgreich bestritten. In einem hart umkämpften Markt erzielte die Bank 2013 ein stabiles Bilanzwachstum von CHF 76 Mio. (+ 1.8 %) auf CHF 4'406 Mio.


Das Ergebnis des Vorjahres konnte sogar minim übertroffen werden. Die Bank schliesst das Geschäftsjahr 2013 mit einem Jahresgewinn von CHF 21.4 Mio. (Vorjahr CHF 21.2 Mio.) oder + 0.6 % ab.


Die Ausleihungen an Kunden konnten gegenüber dem Vorjahr um CHF 134 Mio. (+ 3.8 %) auf CHF 3.7 Mia. gesteigert werden. Die Hypothekarforderungen von Total CHF 3.4 Mia. haben mit einer Zunahme um CHF 144 Mio. (+ 4.5 %) zum Wachstum beigetragen, bei unverändert vorsichtigen Kriterien in der Kreditrisikopolitik.


Die Kundengelder auf der gegenüberliegenden Bilanzierungsseite in Form von Spar- und Anlagekonten verzeichneten eine Steigerung um CHF 61 Mio. (+ 1.8 %) auf CHF 3.5 Mia. Leider präsentieren sich die Kassenobligationen mit der Summe von CHF 310 Mio. (Vorjahr CHF 365 Mio.) in der Berichtsperiode rückläufig. Die Anleger platzierten ihre Gelder weiterhin überwiegend in Kontoform.


Im Hypothekargeschäft exponierte Schweizer Banken sind auch im Berichtsjahr mit anhaltend niedrigen Zinsen konfrontiert. Die expansive Geldpolitik hat das Geld so billig gemacht, dass für Ausleihungen kaum noch Margen verlangt werden können. Entsprechend tiefer fallen die Zinserträge aus und der Druck auf das Gesamtergebnis steigt. Bessere Erträge anderer Geschäftsfelder und erhebliche Einsparungen beim Geschäftsaufwand führten zu einem nach wie vor guten Kosten/Ertragsverhältnis von 50 % (Vorjahr 51.6 %).


In der Erfolgsrechnung konnten die Gesamterträge gesteigert werden. Das indifferente Geschäft (+ CHF 1.1 Mio.) konnte die Einbussen aus dem Zinsengeschäft (CHF - 0.4 Mio.) auffangen; der Geschäftsaufwand (Veränderung gegenüber dem Vorjahr um CHF - 0.7 Mio. oder - 2.0 %) reduzierte sich aufgrund von niedrigeren Personalkosten (CHF - 0.2 Mio.) durch vorübergehende Vakanzen sowie tieferen Sachkosten (CHF - 0.5 Mio.).


Die Abschreibungspolitik wurde auch 2013 unverändert weitergeführt. Sämtliche Investitionen des Jahres 2013 konnten dank Verrechnung mit dem Erlös eines Liegenschaftsverkaufes vollumfänglich abgeschrieben werden. Die Abschreibungen betragen CHF 6.3 Mio. (Vorjahr CHF 4.5 Mio.). Direkt abgeschrieben wurden die Liegenschaftsrenovationen und die Kosten der IT Weiterentwicklung. Der Bedarf an Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verlusten konnte vollumfänglich aus nicht mehr erforderlichen Mitteln früherer Rechnungsperioden gedeckt werden.


Der Verwaltungsrat der Hypothekarbank Lenzburg AG hat nach sorgfältiger Analyse der Daten im Sinne der Rechtssicherheit beschlossen, die Bank an dem von der Schweiz mit den USA ausgehandelten Programm zur Beilegung des Steuerstreits in der Kategorie 2 anzumelden. Dieser Beschluss schliesst den nachträglichen Wechsel in die Kategorie 3 nicht aus. In diesem Zusammenhang wurde eine dem aktuellen Abklärungsstand angepasste und risikogerechte Rückstellung gebildet.


Die Kapitalstärke bleibt für unseren Erfolg entscheidend. Mit einer Kernkapitalquote Basel III von 17.5 % übertreffen wir das Erfordernis von 11.2 % beträchtlich. Die bankengesetzlich anrechenbaren Eigenmittel belaufen sich auf CHF 444 Mio. und übersteigen das gesetzliche Erfordernis um CHF 241 Mio. oder 119 %.


Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 15. März 2014 eine unveränderte Dividende von CHF 110.- pro Aktie. Den gesetzlichen Reserven sollen CHF 13 Mio. zugewiesen werden. Nach Gewinnverwendung erreichen die gesetzlichen Reserven bei einem Aktienkapital von CHF 21.6 Mio. die Höhe von CHF 295 Mio. Die Dividendenrendite der Hypi-Aktie (HBLN) beträgt 2.8 %. Der Titel schloss am 31.12.2013 mit CHF 3'997 (Jahreshöchst 4'295/Jahrestiefst 3925).


Seit 1.1.2014 ist die «Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften» in Kraft. Ab jetzt müssen alle Verwaltungsräte, der Vergütungsausschuss und der Verwaltungsratspräsident jährlich durch die Generalversammlung wiedergewählt werden. Dieser Vorgang wird bei der Hypothekarbank Lenzburg AG künftig elektronisch unterstützt. Im Laufe 2014 werden weitere Anpassungen (u.a. Statuten) erfolgen und zu Handen der Generalversammlung 2015 aufgearbeitet.

Fakten zur Hypothekarbank Lenzburg AG:

  • Seit 1868 im Herzen des Kantons Aargau
  • Selbstständige, börsenkotierte Aktiengesellschaft
  • Mitarbeitende (Vollzeitstellen) 219, Lernende 12
  • Bilanzsumme (Stand 31.12.2013) CHF 4'406 Mio.
  • Jahresgewinn 2013: CHF  21.4 Mio.
  • Aktienkapital: CHF 21.6 Mio., eingeteilt in 72'000 Aktien zu CHF 300.- Nennwert, gehandelt an der Schweizer Börse (SIX) unter HBLN
  • Gewinnverwendung 2012: Dividendenausschüttung CHF 110.- pro Aktie

Weitere Informationen:

Marianne Wildi

Vorsitzende der Geschäftsleitung
Hypothekarbank Lenzburg AG

Bahnhofstrasse 2

5600 Lenzburg


Telefon: +41 62 885 14 49

Telefax: +41 62 885 15 95

E-Mail: marianne.wildi@hbl.ch

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