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Konstantes Jahresergebnis der Hypothekarbank Lenzburg AG

Die Schweizer Wirtschaft entwickelte sich 2014 erneut deutlich dynamischer als jene des Euroraums. Nach einem schwächeren 2. Quartal konnte sich das Wirtschaftswachstum im 3. Quartal wieder verstärken. Die Schweizer Konjunktur blieb 2014 damit solide aufwärtsgerichtet. Für 2015 sind die Perspektiven intakt. Eine wichtige Stütze bleibt dabei der private Konsum.

16. Januar 2015

Die Hypothekarbank Lenzburg AG schliesst das Geschäftsjahr 2014 mit einem Gewinn von CHF 21.2 Mio. im Rahmen des Vorjahres (-0.9 %) ab.

Die Bilanzsumme (+ 3.2 %) beträgt per Ende 2014 CHF 4.5 Mia. Das Wachstum basiert auf dem erfreulichen Anstieg der Kundengelder von 2.4 % auf CHF 3.6 Mia.; damit sind 96 % der Ausleihungen durch Kundengelder finanziert.

Die Hypothekarausleihungen wurden auf CHF 3.4 Mia. ausgeweitet. Die gegenwärtig gute Liquiditätslage vieler Unternehmenskunden führte zu rückläufiger Kreditnachfrage, sodass die Ausleihungen an Kunden (+ 0.4 %) gesamthaft nur leicht anstiegen.

Getrieben von einer unverändert grosszügigen Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken bildete sich das allgemeine Zinsniveau abermals deutlich zurück. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 2.5 Mio. Demgegenüber konnten die Kommissionen-, Handels- und die übrigen Erträge um insgesamt CHF 1 Mio. gesteigert werden.

Der Geschäftsaufwand nahm um CHF 0.5 Mio. (+1.4 %) auf CHF 35,7 Mio. zu. Davon entfallen 77 % auf den Personal- und 23 % auf den Sachaufwand. Das Aufwand- / Ertragsverhältnis (Cost / Income Ratio) beträgt 51.9 %, was im zwischenbetrieblichen Vergleich als gut bezeichnet werden darf.

Die Abschreibungspolitik wurde auch 2014 unverändert weitergeführt. Investitionen in die Bankgebäude werden direkt abgeschrieben. Die Abschreibungen betragen CHF 8.2 Mio. (Vorjahr CHF 6.3 Mio.). Direkt abgeschrieben wurden auch die Aufwendungen für die IT Weiterentwicklung. Der Bedarf für Wertberichtigungen, Rückstellungen und zur Deckung von Verlusten konnte vollumfänglich aus nicht mehr erforderlichen Mitteln früherer Rechnungsperioden gedeckt werden. Der ausserordentliche Ertrag setzt sich aus dem Verkaufsgewinn einer Bankliegenschaft sowie aus nicht mehr erforderlichen Wertberichtigungen für Ausfallrisiken zusammen.

Wie am 17. Dezember 2013 mitgeteilt, hatte der Verwaltungsrat der Hypothekarbank Lenzburg AG nach sorgfältiger interner Analyse im Sinne der Rechtssicherheit beschlossen, an dem von der Schweiz mit den USA ausgehandelten Programm zur Beilegung des Steuerstreits in der Kategorie 2 teilzunehmen. Der damals getroffene Beschluss schliesst einen möglichen Rückzug aus dem Programm nicht aus.

Aufgrund von Verzögerungen, deren Ursachen ausschliesslich ausserhalb des Einflussbereichs der Hypothekarbank Lenzburg AG liegen, ist das US-Programm bisher für die Bank nicht abgeschlossen worden. Gleiches gilt für alle in der Kategorie 2 am US-Programm teilnehmenden Banken. Die Hypothekarbank Lenzburg AG ist daher weiterhin im US-Programm involviert, um eine zielgerichtete und somit nachhaltige Bereinigung zu erreichen und damit für Aktionäre, Kunden und andere Geschäftspartner der Bank eine grösstmögliche Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Die im Rahmen des Programms durchzuführenden Arbeiten seitens der Bank laufen planmässig. Für die allfälligen materiellen Auswirkungen des Programms bestehen ausreichende Rückstellungen.

Aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen hat Franz Feller auf 1. Februar 2015 seinen Rücktritt aus der Geschäftsleitung der Hypothekarbank Lenzburg AG erklärt, bleibt aber als Leiter der neu strukturierten Abteilung Allfinanz und Vorsorge weiterhin für die Bank tätig. Franz Feller möchte sich wieder voll auf die Kundenbetreuung, die Facharbeit und auf Kooperationen mit Vorsorgepartnern konzentrieren. Die Führung des Bereichs Unternehmenskunden übernimmt ad interim die CEO Marianne Wildi.

Die Kapitalstärke bleibt für unseren Erfolg entscheidend. Mit einer Kernkapitalquote Basel III von 17.5 % übertreffen wir das Erfordernis von 11.2 % beträchtlich. Die bankengesetzlich anrechenbaren Eigenmittel belaufen sich auf CHF 442 Mio. und übersteigen die aufsichtsrechtliche Zielgrösse um CHF 158 Mio. oder 56 %.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 21. März 2015 eine unveränderte Dividende von CHF 110.- pro Aktie. Den gesetzlichen Reserven sollen wie im Vorjahr CHF 13 Mio. zugewiesen werden. Nach der Gewinnverwendung erreichen die gesetzlichen Reserven bei einem Aktienkapital von CHF 21.6 Mio. die Höhe von CHF 308 Mio.

Die Dividendenrendite der Hypi-Aktie (HBLN) beträgt 2.64%. Der Titel schloss am 30.12.2014 mit CHF 4'160 (Jahreshöchst CHF 4'300 / Jahrestiefst CHF 3'955).

Weitere Informationen:

Marianne Wildi

Vorsitzende der Geschäftsleitung
Hypothekarbank Lenzburg AG

Bahnhofstrasse 2

5600 Lenzburg


Telefon: +41 62 885 14 49

Telefax: +41 62 885 15 95

E-Mail: marianne.wildi@hbl.ch

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