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Medienmitteilung

Geschäftsergebnis 2015

Solides Ergebnis der Hypothekarbank Lenzburg AG mit einem Jahresgewinn von CHF 21 Mio.

14. Januar 2016

Erfolgsrechnung 2015


Die Hypothekarbank Lenzburg AG erzielt einen im Vorjahresvergleich höheren Jahresgewinn von CHF 21.3 Mio. Als wichtigste Ertragsquelle wurde der Erfolg aus dem Zinsdifferenzgeschäft mit CHF 53.1 Mio. leicht gesteigert. Auf Grund der neuen Rechnungslegungsvorschriften werden Veränderungen aus ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen neu direkt in den Zinsenerfolg verbucht. Dank günstigem Risikoverlauf konnte ein Teilbetrag früher gebildeter Wertberichtigungen erfolgswirksam aufgelöst werden.

Unverändert herausfordernd bleibt die Konkurrenzsituation im Ausleihungsgeschäft und die Erzielung einer ausreichenden Zinsmarge ist anspruchsvoll. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft die zweitwichtigste Ertragsposition entwickelte sich erfreulich und die Erträge stiegen weiter auf CHF 8.8 Mio. an. Die Folgen aus dem Euro-Kursrückgang zeigen sich im Handelserfolg. Während die operativen Erträge aus dem Devisenhandel für Kunden das Vorjahresniveau erreichten, mussten Wertkorrekturen auf Finanzanlagen in Euro verbucht werden, so dass sich der Erfolg aus dem Handelsgeschäft auf CHF 1.7 Mio. zurückbildete.

Der übrige ordentliche Erfolg von CHF 4.1 Mio. beinhaltet hauptsächlich Gewinne aus der Veräusserung von Finanzanlagen sowie Erträge aus Lizenzen für das Kernbankensystem Finstar und Dienstleistungen, die wir für Finstar-Partnerbanken erbringen. 
Der Geschäftsaufwand konnte mit CHF 35.9 Mio. in etwa auf dem Stand des Vorjahres gehalten werden. Für Abschreibungen auf Investitionen wurden CHF 6.1 Mio. aufgewendet.

Sowohl die Kosten für den Umbau für Bankliegenschaften von CHF 4 Mio. als auch die Aufwendungen für die Weiterentwicklung der Informatiklösung Finstar von CHF 2.1 Mio. wurden vollumfänglich abgeschrieben. Der nach neuer Rechnungslegung massgebende Geschäftserfolg erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr leicht auf CHF 25.1 Mio. 
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 19. März 2016 eine unveränderte Dividende von CHF 110.- pro Aktie. Den freiwilligen Gewinnreserven sollen CHF 13.5 Mio. zugewiesen werden. Zum Jahresendkurs gerechnet beträgt die Dividendenrendite der Hypi-Aktie (HBLN) 2.65 %.

Bilanz per 31. Dezember 2015


Die Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr um CHF 171 Mio. oder 3.8 % auf erfreuliche CHF 4.7 Mia. an. Die flüssigen Mittel verzeichneten eine Zunahme um CHF 101 Mio. auf CHF 384 Mio. Seit dem 22. Januar 2015 erhebt die Schweizerische Nationalbank (SNB) Negativzinsen auf Guthaben, die einen gewissen Schwellenwert überschreiten. Wir haben unsere Liquidität während des Berichtsjahres gezielt bewirtschaftet, so dass wir den massgebenden Schwellenwert bisher einhalten konnten. Die seit Anfang 2015 geltenden strengeren Vorschriften für die Liquiditätshaltung (LCR) wurden während des Berichtsjahres übertroffen.

Ausleihungen an Kunden

Die Hypothekarforderungen konnten um CHF 90 Mio. (+ 2.6 %) auf CHF 3518 Mio. ausgeweitet werden. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf die Finanzierung von selbstgenutztem Wohneigentum und Mehrfamilienhäusern zurückzuführen. Die Bautätigkeit im Geschäftsgebiet ist ungebrochen aktiv.

Die Forderungen gegenüber Kunden erfuhren einen Rückgang um CHF 26 Mio. auf CHF 268 Mio. Der Grund für diese Abnahme liegt in der nach wie vor verhaltenen Kreditnachfrage vieler Unternehmenskunden und die durchschnittliche Auslastung der offenen Kreditlimiten ist gering. Die Ausleihungen sind zu 97 % durch Kundengelder refinanziert.

Kundengelder

Ein weiteres erfreuliches Wachstum verzeichneten die uns anvertrauten Kundengelder. Die Zunahme beträgt CHF 93 Mio. (+ 2.6 %) auf CHF 3684 Mio. Neue Gelder im Umfang von CHF 42 Mio. flossen auf Spar- und Privatkonten zu und sie erreichen damit CHF 2121 Mio. Die gute Liquiditätslage vieler Unternehmenskunden wiederspiegelt sich im Anstieg der entsprechenden Guthaben auf CHF 757 Mio. Angesichts der tiefen Zinsen wurden fällige Kassenobligationen kaum mehr verlängert und der Bestand reduzierte sich auf CHF 244 Mio.

Eigenkapital


Die gute Eigenkapitalbasis bildet einen wichtigen Erfolgsfaktor. Unter Einrechnung der Reserven für allgemeine Bankrisiken beträgt das ausgewiesene Eigenkapital nach Gewinnverwendung CHF 428 Mio. Dies entspricht 9 % der Bilanzsumme. Die Gesamtkapitalquote nach Basel III von 20.5 % übertrifft das Erfordernis von 12.1 % deutlich.

Hypi beendet das Steuerprogramm mit den USA


Im August konnte unsere Bank die Arbeiten zur Bereinigung des Steuerstreits zwischen den USA und den Schweizer Banken durch Unterzeichnung einer Vereinbarung mit den US Behörden abschliessen. Teil dieser Vereinbarung bildete eine vergleichsweise niedrige Entschädigungszahlung. Das Jahresergebnis 2015 wird dadurch nicht belastet, da in den Vorjahren bereits ausreichende Rückstellungen gebildet wurden.

Hypi mit Bankenpreis «Victor» ausgezeichnet


Damit wir den Kundenbedürfnissen laufend gerecht werden und uns weiterentwickeln können, führen wir regelmässig Befragungen bei unseren Kunden durch und vergleichen die Ergebnisse mit anderen Banken aus dem deutschsprachigen Raum. Die besten Institute werden mit einem «Victor» ausgezeichnet.

Im September durften wir in der Kategorie «Dynamik» diese Auszeichnung entgegen nehmen. Dafür gebührt ein Dankeschön insbesondere unseren Mitarbeitenden, die durch ihr Wirken zu diesem Erfolg beigetragen haben. Die Auszeichnung ist weiter Ansporn, für unsere Kundinnen und Kunden tagtäglich das Beste zu geben.

Hypi als Informatikdienstleister


Seit einigen Jahren nutzen mehrere Retailbanken unsere IT-Plattform Finstar. Zusammen mit weiteren Service-Angeboten für Drittbanken bilden diese Dienstleistungen einen wichtigen Teil unseres Geschäftsmodells. Per Jahresende hat mit der Sallfort Privatbank AG erstmals eine auf das Vermögensverwaltungsgeschäft spezialisierte Bank auf die Finstar-Plattform migriert. Wir versprechen uns auch in diesem Bereich weitere Wachstumschancen.

Mutation im Verwaltungsrat


Der Verwaltungsrat nominiert zu Handen der Generalversammlung vom 19. März 2016 neu René Brülhart als Mitglied des Verwaltungsrats.


Mit René Brülhart konnte eine Persönlichkeit gewonnen werden, welche ausgewiesene Fach- und Branchenkenntnisse besitzt, die Bank gut kennt und somit das bestehende Gremium optimal ergänzt. René Brülhart war über viele Jahre Leiter der Geldwäschemeldestelle des Fürstentums Liechtenstein und ist seit November 2014 u.a. nicht exekutiver Präsident des Aufsichtsrates der Finanzaufsichtsbehörde des Heiligen Stuhls und Vatikanstaats.

Unter Vorbehalt der Zustimmung der Generalversammlung von 19. März 2016 setzt sich der zukünftige Verwaltungsrat der Hypothekarbank Lenzburg AG aus folgenden Personen zusammen:
Gerhard Hanhart, Präsident; René Brülhart; Kaspar Andreas Hemmeler; Marco Killer; Josef Lingg; Ursula McCreight-Ernst; Christoph Schwarz; Therese Suter; Dr. Thomas Wietlisbach und Ulrich Ziegler


Der Verwaltungsrat wird sich nach der Generalversammlung neu konstituieren und die einzelnen Funktionen und Ausschüsse bestimmen, die nicht von der Generalversammlung festgelegt werden.

Publikation des detaillierten Geschäftsberichtes 2015 gemäss Unternehmenskalender.

Weitere Informationen:

Marianne Wildi

Vorsitzende der Geschäftsleitung
Hypothekarbank Lenzburg AG

Bahnhofstrasse 2

5600 Lenzburg


Telefon: +41 62 885 14 49

Telefax: +41 62 885 15 95

E-Mail: marianne.wildi@hbl.ch

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