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Bancomat im Westentaschen-Format

Mit Sonect hat die Hypi den richtigen Riecher für technologische Innovation gehabt. Das «Social Network of Electronic Cash Transactions» war das erste Fintech-Start-up, das im vergangenen Jahr über eine offene Schnittstelle bei Finstar, dem Kernbankensystem der Hypi, andockte.

26. April 2019

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An der Volg-Kasse kann man mit Sonect jetzt auch Bargeld beziehen.

Das war im doppelten Sinn innovativ: Die Kooperation mit dem Zürcher Start-up war das erste Open-Banking-Projekt der Schweiz. Und mit Sonect haben Hypi-Kunden Zugang zu einer neuen Art von Geldbezugsautomaten bekommen: dem virtuellen Bancomaten. Er wird mit dem eigenen Smartphone betrieben, man hat ihn quasi in der eigenen Tasche.

Mehr als 1500 Bezugspunkte

Stand März 2019 können Hypi-Kunden schweizweit mit der Sonect-App in mehr als 1500 Geschäften, Läden oder Kiosken Bargeld beziehen. Zu Beginn der Kooperation bestand das Bezugsnetz aus rund 100 Läden. Im November 2018 gelang Sonect mit der Valora-Partnerschaft ein erster Coup: Es sind über 900 Verkaufsstellen von k kiosk und Press&Books-Läden zum Sonect-Geldbezugsnetzwerk gestossen.

Im vergangenen Monat folgte der zweite Meisterstreich: Sonect holte die Volg-Gruppe und damit über 580 Läden in der ganzen Schweiz an Bord. Der Bargeldbezug funktioniert relativ einfach. Als Vorbereitung aktivieren Hypi-Kunden den Sonect-Dienst im E-Banking der Hypothekarbank, laden die kostenlose Sonect-App herunter und wählen in der App das Hypi-Konto aus. Das macht man einmal. In der App das Sonect-Partnergeschäft auswählen und den gewünschten Geldbetrag eingeben. Die Ladenmitarbeitenden an der Kasse scannen danach den automatisch generierten Barcode und zahlen den Geldbetrag aus.

Am Ende des Lebenszyklus

«Wir glauben, dass wir mit unserem Service eine echte Alternative zum Bancomaten bieten, der nach einem halben Jahrhundert ein wenig in die Jahre gekommen ist», sagt Sonect-Mitgründer Rik Krieger. Der allererste Geldautomat wurde 1967 in Grossbritannien in Betrieb genommen. Im gleichen Jahr installierte die Schweizerische Bankgesellschaft (heute UBS) an der Zürcher Bahnhofstrasse den ersten Bancomaten der Schweiz.

Die Hypothekarbank Lenzburg folgte 1972 mit einem Automaten in Lenzburg und lag damit voll im Trend: «Die Installation eines Bancomaten […] brachte eine nie erwartete rege Benützung», hiess es im entsprechenden Jahresbericht, wie im Buch «Die Hypi-Story» nachzulesen ist.

Heute gibt es gemäss der Schweizerischen Nationalbank (SNB) rund 7000 Geldbezugsautomaten in der Schweiz. Die Standorte sind aber nicht gleichmässig verteilt. «In urbanen Zentren ist es deutlich einfacher als in ländlichen Gebieten, schnell an Bargeld heranzukommen», sagt Rik Krieger. Für Schlagzeilen sorgte unlängst etwa der Fall Fahrwangen AG. Seit die letzte Bank ihre Filiale geschlossen hat, gibt es in der Aargauer Kleinstadt keinen Bancomaten mehr. Zwar hat die Hypothekarbank Lenzburg angeboten, einen Geldautomaten zu installieren und, die Gemeinde hat aber abgelehnt, weil dies zu teuer war, berichtete die «Aargauer Zeitung».

Rik Krieger geht davon aus, dass andere Landgemeinden ein ähnliches Schicksal ereilen könnte. «Unsere Geldbezugs-App bietet eine interessante Alternative», ist Krieger überzeugt. Auch deshalb, weil viele Geldbezugsautomaten am Ende ihres Lebenszyklus seien und sich viele Banken überlegten, ob sich die hohen Investitionen in eine neue Automatenflotte wirklich lohnen würden.

In drei Schritten startklar: Erfahren Sie hier Schritt für Schritt wie Sie Sonect aktivieren.

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