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Uhrentrends 2019: Unisex, Retro und Plastik aus dem Ozean

Die Uhrenmesse Baselworld hat zwar wichtige Aussteller wie Swatch verloren, die grossen Trends lassen sich aber immer noch aufspüren. Ralph Widmer, Chefredaktor von «A Gentleman’s World», zeigt im HBL-WebTV, was in diesem Jahr angesagt ist.

28. März 2019

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Der Navitimer 1959 Re-Edition von Breitling als Beispiel für den Retro-Trend an der diesjährigen Baselworld. (Bild: HBL-WebTV)

Die Schweizer Uhrenmarke Oris hat an der diesjährigen Baselworld einen blauen Plastikfisch als Botschafter gewählt. Er ist das Sinnbild für eine an sich traurige Thematik: Die Verschmutzung der Ozeane mit Plastikmüll. Die Uhrenindustrie versucht der Geschichte aber einen positiven Twist zu geben und nutzt Plastikteile, die aus dem Ozean gefischt wurden, für die Herstellung der Uhren.

«Der Müll wird zu diesem Zweck aus dem Meer gefischt, in kleine Teile geschreddert und zu einer Platte gepresst, die dann für den Gehäuseboden der Uhr verwendet wird», sagt Ralph Widmer. Als Chefredaktor und Inhaber des Lifstyle-Magazins «A Gentleman’s World» verfolgt er die Entwicklung in der Uhrenbranche seit längerem. An der diesjährigen Baselworld hat er dem HBL-WebTV einen exklusiven Einblick gewährt.

Baselworld 2019

Bei der Uhrenmarke Breitling ist derzeit «unisex» angesagt, also Uhren, die sowohl von der Frau wie dem Mann getragen werden können. «Der Trend geht in die Richtung 40- oder 41-Millimeter-Uhren wie beim Navitimer 1 von Breitling, der für beide Geschlechter sportlich und elegant ausschaut», so Widmer.

Daneben spiele in diesem Jahr aber auch der Retro-Trend eine wichtige Rolle. «Breitling hat den Navitimer 1959 in einer Re-Edition aufgearbeitet und hat damit versucht so gut wie möglich an das Original heranzukommen», sagt Widmer. Daneben verfüge die neue Edition aber auch über moderne Features wie etwa ein wasserdichtes Gehäuse.

Mit einem Weltrekord wartete in Basel Bulgari auf: «Es handelt sich dabei um den dünnsten automatischen Chronographen der Welt, das Werk ist drei Millimeter dick, das ist extrem wenig», sagt Widmer. Das Design sei Geschmackssache, in technischer Hinsicht sei die «Swiss made»-Uhr des italienischen Markenhauses aber sicher das Highlight der diesjährigen Baselworld gewesen.

Incubator-Flohmarkt

Eine Besonderheit der diesjährigen Baselworld war das sogenannte Incubator-Programm. «Start-ups konnten sich in diesem Rahmen relativ günstig ein Plätzchen ergattern und ihre Produkte vorstellen », so Widmer. Möglich geworden sei das wegen des Ausstellerrückgangs, den die Baselworld auch dieses Jahr wieder verzeichnete.

Die «Incubator Hall» erinnerte Widmer, der mit seinem Online-Magazin selber Jungunternehmer ist, dann aber doch eher an einen Basar als eine Messe mit Weltformat. «Ich habe ein wenig mehr erwartet, sieht ein wenig wie auf einem Flohmarkt aus», so der Chef von «A Gentleman’s World».

 

Wieso sich ein Besuch in dieser Spezialecke dennoch gelohnt hat, erfahren Sie im ungeschnittenen Video auf dem Youtube-Kanal von «A Gentleman’s World». Dabei handelt es sich um einen Pilotversuch für eine mögliche Kooperation der Hypothekarbank Lenzburg mit «A Gentleman’s World». Die diesjährige Baselworld fand vom 21. bis 26. März 2019 statt.

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