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«Der 9-Uhr-Kafi ist heilig»

Für unsere Kundenzeitschrift «vis-à-vis» begleitete Hypi-Mirarbeiterin Myriam Scherrer unseren Firmenkunden Stefan Weber. Die Reportage über einen Morgen im Alltag eines Malermeisters aus Lenzburg.

26. April 2019

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Stefan Weber und Myriam Scherer

Um 7.30 Uhr nimmt mich Stefan Weber, Inhaber der Weber Malermeister GmbH, in Empfang. Er brütet bereits über Bauplänen einer grösseren Überbauung in der Region zur Ausarbeitung einer Offerte für diverse Maler- und Gipserarbeiten. Zu Beginn führt mich Stefan Weber durch die Räumlichkeiten seines Betriebes und erläutert mir im Lager einiges zu den verschiedenen Farbmaterialien. Danach werden wir verschiedene Baustellen besuchen, um bereits getätigte Arbeiten zu überprüfen und allfällige Fragen der Mitarbeiter vor Ort zu klären.

Wir fahren zur ersten Baustelle in einem älteren Mehrfamilienhaus im Herzen von Lenzburg. Hier ist ein Mitarbeiter gerade dabei, die Badplättli aus den 60ern mit einer speziell dafür vorgesehenen Farbe zu überstreichen. Danach geht es weiter zu einem Einfamilienhaus in Staufen. Dort soll die braune Holzdecke weiss gestrichen werden. Es läuft alles nach Plan, jeder Griff der Mitarbeiter sitzt. Tja, und schon ist es Zeit für die 9-Uhr-Kafipause, welche, wie ich mir sagen lasse, für die Handwerker aller Branchen heilig ist.

Das Telefon klingelt immer wieder

Der nächste Termin ist in der Berufsschule in Lenzburg. Es soll ein Lagerraum abgetrennt werden. Neben dem Malermeister wird hier aber vorerst der Schreiner benötigt. Die entsprechende Koordination für die Ausarbeitung einer Offerte übernimmt Stefan Weber. Weiter geht es mit der Besichtigung der Arbeiten in einem Neubau und danach in einer Produktionsfirma. Vor der Mittagspause steht noch eine Abklärung wegen eines Schimmelschadens in einer Wohnung auf dem Plan. Hier muss schnell gehandelt werden, da das Einatmen von Schimmelpilzs gesundheitsgefährdend ist.

Während des ganzen Morgens klingelt immer wieder das Telefon. Stefan Weber beantwortet Fragen der Mitarbeiter oder nimmt neue Kundenaufträge entgegen. Die Terminierung der Aufträge ist eine Herausforderung. Sie werden in der Wochenplanung auf die verschiedenen Mitarbeiter verteilt. Gewisse Arbeiten sind jedoch vom Wetter abhängig, oder ein Notfall muss dazwischengeschoben werden, oder ein Mitarbeiter fällt aus und macht eine Umorganisation nötig.

Stefan Weber vergleicht die Planung mit dem Zusammensetzen eines Puzzles – nur dass die Puzzleteilchen sich ständig verändern. Der Morgen verging wie im Fluge und ermöglichte mir einen interessanten Einblick in den Tagesablauf des Unternehmers. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dem Malermeister Stefan Weber.

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