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Medienmitteilung

Berner Kantonalbank entwickelt Ökosystem für tokenisierte Assets mit Finstar-Technologie

Die Berner Kantonalbank entwickelt zusammen mit der Hypothekarbank Lenzburg eine technologische Infrastruktur für digitale Vermögenswerte. Der Handel soll auf Basis der bestehenden Nebenwerteplattform OTC-X stattfinden, die Verwahrung der Vermögenswerte wird über die Finstar Open Banking Digital Asset Plattform erfolgen.

10. September 2020

Die Berner Kantonalbank (BEKB) wird in den kommenden Monaten zusammen mit der Hypothekarbank Lenzburg (HBL) und weiteren Partnerunternehmen eine Plattform für die Verwahrung und den Handel von digitalen Vermögenswerten entwickeln. Entsprechende Absichtserklärungen wurden am 9. September 2020 unterzeichnet. Dies haben die beiden Unternehmen heute bekanntgegeben.

Bereits im vergangenen Dezember hat die BEKB mitgeteilt, dass sie ihr Know-how und Netzwerk als Betreiberin von OTC-X für die Entwicklung einer neuen blockchainbasierten Handelsplattform nutzen wolle und entsprechende Angebote prüfe. Die mit der HBL nun unterzeichnete Absichtserklärung sieht vor, dass für die Verwahrung der digitalen Vermögenswerte die Blockchain-Technologie der Open-Banking-Plattform Finstar eingesetzt werden soll, die seit der Integration entsprechender Softwaremodule der Taurus Group zur Verfügung steht (Medienmitteilung vom 13.08.2020).

Parallel dazu hat die BEKB mit dem Legaltech-Unternehmen daura eine Absichtserklärung für die Schaffung eines digitalen Aktienbuches unterzeichnet, das mit der neuen Handelsplattform ebenfalls verbunden werden soll (siehe heutige Mitteilungen der BEKB und von daura).

Transaktionen effizienter gestalten

Die Finstar Open Banking Digital Asset Plattform ist eine offene und flexible Plattform, die sich mit verschiedenen Blockchain- respektive Distributed-Ledger-Technologien verbinden kann. Die BEKB will von Finstar im Wesentlichen den Service für die Wallet- und Schlüsselverwahrung nutzen. Dabei geht es hauptsächlich um digitale Assets für nichtkotierte Aktiengesellschaften im KMU-Bereich.

Das Ziel ist es, dank der Blockchain-Technologie von Finstar die Abwicklung von Wertpapiertransaktionen effizienter zu gestalten. Die technische Integration der Module in den verschiedenen Systemen erfolgt über eine offene Schnittstellenarchitektur. Die neue Blockchain-Plattform soll im Laufe des ersten Halbjahres 2021 den produktiven Betrieb aufnehmen. Der definitive Einführungsplan soll in der nun gestarteten Konzeptphase verbindlich festgelegt werden.

«Passt perfekt zur ‹Hypi›»

«Wir kooperieren mit der BEKB schon in anderen Bereichen und freuen uns sehr, dass wir nun zusammen eine Infrastruktur für die Verwahrung und den Handel von digitalen Vermögenswerten realisieren können. Dass mit der Nebenwerteplattform OTC-X in diesem Projekt der Fokus auf kleinen und mittleren Unternehmen liegt, passt perfekt zur ‹Hypi›, die selbst ein mittelgrosses Unternehmen ist. Wir stellen zudem unseren Innovationswillen unter Beweis, denn mit diesem Projekt betreten wir in verschiedener Hinsicht Neuland», sagt Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg.

«Die von uns angebotene Lösung wird die ganze Prozesskette von der Ausgabe über den Handel bis hin zur Verwahrung von tokenisierten Assets auf der Blockchain-Technologie abbilden. Wir sind überzeugt, dass wir damit eine zukunftsfähige Gesamtlösung schaffen», sagt Armin Brun, CEO der BEKB.

Weitere Informationen

Marianne Wildi
CEO Hypothekarbank Lenzburg AG
E-Mail: marianne.wildi@hbl.ch
Telefon: +41 62 885 14 49

Florian Kurz
Leiter Kommunikation BEKB
E-Mail: florian.kurz@bekb.ch
Telefon: +41 31 666 10 15

Über die Hypothekarbank Lenzburg AG:

Die Hypothekarbank «Hypi» Lenzburg ist eine börsenkotierte Schweizer Universalbank, die 1868 als Hypothekar- und Leihkasse Lenzburg gegründet wurde. Sie ist aktiv im Retail Banking, Hypothekargeschäft, Private Banking und KMU-Geschäft. Unter der Marke HBL Asset Management bietet die «Hypi» Lenzburg zudem professionelle Vermögensverwaltung an. Das eigene Kernbankensystem Finstar wurde 2017 mit einer offenen Schnittstelle ausgestattet. Unter der Marke Hypothekarbank Lenzburg betreibt die Bank 13 Geschäftsstellen sowie zwei Beratungsbüros und ist stark in der Region verankert. Wegen ihrer technologischen Innovationskraft hat die «Hypi» Lenzburg in den letzten Jahren verschiedene Auszeichnungen gewonnen.

Mehr unter: www.hbl.ch und www.hblasset.ch

Über Finstar:

Seit 1975 entwickelt die Hypothekarbank Lenzburg Software für Privat- und Universalbanken in der Schweiz, seit 2003 unter dem Namen Finstar. Die Software wird «as a Service» auch an Drittbanken und andere Unternehmen vertrieben. Für die Weiterentwicklung setzt Finstar auf ein offenes Netzwerk bestehend aus Experten aus dem Finanz- und Informatikbereich und der Fintech-Branche. Dank der Finstar Open Banking API stehen standardisierte Schnittstellen zur Verfügung, die eine schnelle Integration von Modulen und Systemen von Drittanbietern ermöglichen. Zusammen mit der Hypothekarbank Lenzburg haben Ende 2019 insgesamt 10 Banken und banknahe Unternehmen Finstar-Servicedienstleistungen genutzt.

Mehr unter: www.finstar.ch

Über die Berner Kantonalbank AG:

Mit rund 470'000 Kundinnen und Kunden, rund 1200 Mitarbeitenden und 60 Standorten ist die BEKB stark in den Kantonen Bern und Solothurn verankert. Als klassische Universalbank bietet sie umfassende Lösungen fürs Zahlen, Sparen, Anlegen, Finanzieren und Vorsorgen. Sie fokussiert ihre Tätigkeit auf zwei Kerngeschäftsfelder: auf das Geschäft mit Privat- und Firmenkunden, insbesondere mit KMU, und auf die Vermögensberatung. Seit über 15 Jahren betreibt die BEKB die vollelektronisch organisierte OTC-X-Plattform, die im Bereich der nichtkotierten Wertpapiere von Schweizer KMU marktführend ist.

Mehr unter: www.bekb.ch und www.otc-x.ch

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