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«Ich kenne das so von anderen Firmen nicht»

Im Porträt zum Geschäftsjahr 2025 präsentieren wir die wichtigsten Ergebnisse zum Jahresabschluss. Zudem sprechen interne und externe Stakeholder über ihre ganz persönlichen Erlebnisse mit der Hypothekarbank Lenzburg und verraten, wieso die «Hypi» keine Bank wie jede andere ist.

Das Jahr 2025 in Kürze

Jahresrechnung Stammhaus per Ende 2025

8,3 Mrd. CHF Bilanzsumme
6,4 Mrd. CHF Kundengelder
3,8 Mrd. CHF Kundendepots
20,0 Mio. CHF Gewinn
120.- CHF Dividende pro Aktie
17,2 % Gesamtkapitalquote

Im Stammhaus ist die Bilanz der Hypothekarbank Lenzburg im Jahr 2025 um 14,3 Prozent auf 8,3 Milliarden Franken gestiegen und hat damit einen historischen Höchststand erreicht. Das Wachstum ist in erster Linie die Folge eines hohen Kundengeldzuflusses und eines dadurch ermöglichten Aufbaus der Liquiditätspositionen sowie der bankeigenen Anlagen. Am stärksten beigetragen zum Geldzufluss haben Kundinnen und Kunden der Bank, aber auch die Anteile aus Open-Banking-Partnerschaften entwickelten sich wiederum positiv.

Innovative Bank

Die innovative Bank

Im Geschäftsjahr 2025 hat die Hypothekarbank Lenzburg neben der traditionellen Tätigkeit als Universalbank erneut verschiedene innovative Partnerschaften abgeschlossen. Mit Finfluencer Fabio Marchesin – im Bild mit CEO Silvan Hilfiker – ging die «Hypi» als erste Bank eine Kooperation für die Multibanking-App BlueBudget ein. Alle weiteren Innovationen und Projekte sowie alle Infos zum Jahresabschluss finden Sie im Geschäftsbericht 2025. 

Ertrag auf Niveau des Vorjahres

Ertragsseitig zeigten Effekte der Diversifikationsstrategie Wirkung, deren Basis in den vergangenen Jahren mit dem Auf- und Ausbau des Anlage-, Banking-as-a-Service- (BaaS) und Informatik-Geschäfts geschaffen wurde. So konnte die Bank im Stammgeschäft die geldpolitisch bedingten Rückgänge im Zinsdifferenzgeschäft mit Ertragssteigerungen im Kommissionsgeschäft und beim übrigen ordentlichen Erfolg (u. a. Informatik- und BaaS-Geschäft) fast vollständig kompensieren.

Konkret sank der Bruttoerfolg im Zinsgeschäft um 12,4 Prozent oder 10,2 Millionen Franken auf 72,0 Millionen Franken, hauptsächlich als Folge der Leitzinssenkungen durch die Schweizerische Nationalbank. Einen gewissen Einfluss hatte aber auch die bewusste Drosselung bei der Kreditvergabe, die bilanzseitig im leichten Rückgang der Hypothekarforderungen zum Ausdruck kommt. Die Vergabepolitik erfolgte strategiekonform aus Kapital- und Liquiditätsüberlegungen, um damit die Solidität und das Vertrauen in die Bank zu stärken.

Lovebrand. Meilenstein. Entdeckung. Unkompliziert.

Wie wird die Hypothekarbank Lenzburg von aussen gesehen? Wir wollten es wissen und haben Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport nach ihrer Meinung gefragt. In der Video-Collage erzählen sie von ihren ganz persönlichen Erfahrungen und sagen, wieso die Hypothekarbank Lenzburg keine Bank wie jede andere ist.

Collage

Kosteneffizienz rückt in den Fokus

Die Zunahme beim Geschäftsaufwand um 2,4 Prozent auf 77,4 Millionen Franken erfolgte wiederum strategiekonform im Sinne von Investitionen für künftiges Wachstum. Im Vergleich zum Ertrag erreichte der Aufwand per Ende 2025 ein Niveau, auf dem die Bank trotz weiterer Investitionen in Wachstumsbereiche gefordert ist, die Kosteneffizienz zu verbessern. 

Im Stammhaus lag der Reingewinn 2025 mit 20 Millionen Franken praktisch auf Vorjahresniveau. An der kommenden Generalversammlung wird eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 120 Franken pro Aktie vorgeschlagen. Die Substanz der Bank wird mit einer Zuweisung von 12 Millionen Franken an die freiwilligen Reserven weiter gestärkt. Die (risikogewichtete) Gesamtkapitalquote von 17,2 Prozent lag per Ende 2025 deutlich über den gesetzlichen Anforderungen, womit die Bank weiterhin solide finanziert ist.

Für 2025 veröffentlichte die Bank neben dem Einzelabschluss erstmals auch einen Konzernabschluss (siehe Tabellen S. 5). Auf Konzernstufe zeigten die Restrukturierungsmassnahmen bei der Konzerntochter Swiss Bankers Prepaid Services AG im zweiten Halbjahr 2025 erste Wirkung. Die negative Ergebnisentwicklung konnte gedrosselt werden. Die Transformationskosten wurden wiederum mit der Auflösung eines Teils des Badwills finanziert, der im Übernahmepreis enthalten war. Auch auf Gruppenstufe resultiert 2025 ein Reingewinn von 20,0 Millionen Franken.

Unser Geld Dokfilm

«Sehr privat und direkt über Geld reden»

Im Dokumentarfilm «Unser Geld», der 2025 in die Schweizer Kinos kam, spielt auch die Hypothekarbank Lenzburg eine Rolle. Filmemacher Hercli Bundi war überrascht, wie offen und privat er über Geld sprechen konnte. «Die Hypothekarbank Lenzburg ist eine Bank, bei der man noch mit den Leuten sprechen kann», sagt Bundi.

Klarer Marktauftritt mit Gruppenstruktur

Im zweiten Halbjahr 2025 hat die Bank entschieden, Swiss Bankers als eigenständige Gesellschaft im Rahmen einer Gruppe weiterzuführen. Die künftige HBL-Gruppe besteht aus der Hypothekarbank Lenzburg AG, der Swiss Bankers Prepaid Services AG und der Finstar AG. Letztere hat im Januar 2026 den Betrieb aufgenommen und wird künftig autonom am Markt auftreten.

Dank der Gruppenstruktur können sich die einzelnen Gesellschaften klarer am Markt ausrichten. Die Hypothekarbank Lenzburg als innovative Bank, Finstar als Bankenplattform-Betreiber und Swiss Bankers als Payment-Anbieter mit künftiger Ausrichtung im BaaS-Geschäft. «Die Gesellschaften der Gruppe erbringen das unveränderte Dienstleistungsangebot wie die Hypothekarbank Lenzburg bisher. Gleichzeitig können durch den klareren Fokus der Einzelgesellschaften im Verbund innovative Produkte- und Dienstleistungsangebote besser entwickelt werden», sagt Verwaltungsratspräsidentin Marianne Wildi.

«Wer von euch beiden hat den cooleren Job?»

Vanessa Lindörfer und Martin Schmied befinden sich quasi auf der entgegengesetzten Seite der Mitarbeitendenskala: Sie ganz frisch von der Universität, erst ein paar Monate dabei. Er seit über 30 Jahren bei der «Hypi». Wer hat die innovativeren Ideen? Wer ist produktiver oder kreativer beim Lösen von Problemen? Und wer von den beiden identifiziert sich stärker mit der Hypothekarbank Lenzburg? 

Ich oder Du?

Strategie wird 2026 weiter geschärft

Im laufenden Geschäftsjahr 2026 liegt in den einzelnen Gesellschaften ein wichtiger Akzent auf der Ausgestaltung der Strategien innerhalb der Gruppe. Die Zinssituation bleibt herausfordernd für das Zinsgeschäft. Im Anlage- und Informatikgeschäft erwartet die Bank wiederum eine positive Entwicklung. Auf Gruppenstufe steht zudem die Nutzung von Effizienzvorteilen durch optimale Ressourcenallokation im Vordergrund.

Veränderungen in der Geschäftsleitung

Marco Supplizi wird im Februar 2026 die Funktion des Bereichsleiters Finanzen und Risiken übernehmen und in dieser Funktion neu der Geschäftsleitung der Hypothekarbank Lenzburg angehören. Daniel Monras scheidet per Ende Februar 2026 aus der Geschäftsleitung der Hypothekarbank Lenzburg aus und konzentriert sich auf seine Tätigkeit als CEO der Finstar AG. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Hypothekarbank Lenzburg bedanken sich für die wertvolle Arbeit, die Monras als Geschäftsleitungsmitglied der Bank geleistet hat, und freuen sich auf die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe der Hypothekarbank Lenzburg, in welcher Finstar als Informatik-Provider der Bank weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird.

Fit bei der Arbeit

«Ich kenne das so von anderen Firmen nicht»

Die Initiativen des betrieblichen Gesundheitsmanagements stossen bei den Lernenden der Hypothekarbank Lenzburg auf Anklang. Im Video des HBL-WebTV gewähren sechs Lernende Einblicke in ihre Vorstellungswelt und sagen, wieso sie das familiäre Umfeld bei der «Hypi» schätzen.

Geschäftsbericht als PDF-Download

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